Schotten (2005)

Das Motto für die Fasnacht 05 bestimmten wir im Herbst 2004. Wir einigten uns auf das Motto "Schotten". Alle waren mit dem Entscheid zufrieden und die Vorfreude auf die Fasnacht war riesig. Nach langer Suche nach einem Anhänger wurden wir bei der Post fündig. Ein Auto fanden wir nicht.

Der Bau des Fasnachswagen war schwieriger als vorausgesehen. Es gab Komplikationen mit dem Kleister. Es war zu kalt zum kleistern und so frierte der Kleister nur ein. An der Fasnacht traff dann das ein, was alle nicht wollten. Als das Wetter ein bisschen wärmer wurde taute der Kleister auf und die Wand unserers Schotten Steinhäuschen löste sich. Mit Bostic versuchten wir zu retten, was es zu retten gab. Doch die gekleisterte Wand zerfiel von Stunde zu Stunde mehr.

Am Donnerstag Morgen traff sich DOOQ um den Anhänger von Hand in die Stadt zu ziehen. Pünktlich auf den Urknall waren wir dann vor dem Stadttheater. Bis am Donnerstag in der Nacht waren wir an der Fasnacht. Den Anhänger zogen wir dann bis ins Lido, wo er am Freitag vom Traktor abgeholt wurde.

Am Samstag ging es auf Adligen. Mit Bostic wurde noch Versucht den aufgeweichten Karton mit dem Kleister zu befestigen. Vom Tschädigen Spielplatz wurde der Wagen dann auf Adligenswil gezogen. Für den Umzug hatten wir uns aber nicht angemeldet. Unser Wagen war aber gut positioniert und wir hatten viele Gäste. Spät in der Nacht zogen wir den Wagen wieder auf Meggen.

Nach einer kurzen Schlafpause gab es vor dem Megger Umzug einen Apero. Der Wagen wurde geputzt und die Musikanlage sollte eingerichtet werden. Doch die Musikanlang wollte ausgerechnet am Umzug nicht laufen. Leider zogen wir dann ohne Musik in den Umzug. Nach der Orangenschlacht und dem Risotto stellten wir den Wagen auf den Dorfplatz Meggen. In der Nacht wurde dann der Wagen für den nächsten Morgen nocheinmal ein bisschen geflickt und gesäubert.

Am Montag Morgen ging es zu Fuss und mit Wagen nach Luzern. Dort stand der Wagen dann bis am Mittwoch Morgen. Am Dienstag Morgen hatten wir einen komischen Besucher in unserem Wagen. Trotz Knallteufel und Frauenfürzen schlief er gemütlich vor sich hin. Am Mittwoch Morgen war die Fasnacht dann zu Ende. Müde und erschöpft ging man nach Hause um einmal richtig den Schlaf nachzuholen.